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TAMIS 2026

"Musik Leben"

Festivalwoche vom 27. April bis zum 3. Mai 2026

Montag, 27. April bis Samstag, 3. Mai, jeweils um 9.30 Uhr

Deutschherrnkapelle Saarbrücken

I. Musik am Morgen

Den Tag mit Musik zu beginnen, das schöne Ritual des legendären Cellisten Pablo Casals, wird zum Motto von Tamis 2026. Von Montag bis Samstag gibt es um 9.30 in der Deutschherrnkapelle ein kurzes Stück frühe Musik mit anschließendem Frühstück – unser Musik Früh Stück …

Sie hören u.a. Vincent Roth mit der Viola da Spalla, Anne Clement an der Gambe, Leon Amelung (Barockcello) und ein Streichquartett der Hochschule für Musik auf historischen Instrumenten und andere.

 

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Dienstag, 28. April, 19 Uhr

Ludwigskirche Saarbrücken

II. Junge Alte Musik - Preisträger

Tempera Mente und Julian Becker

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Erst 2024 gewann der Organist Julian Becker mit nur 19 Jahren den Ersten Preis im Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig. 

Im selben Jahr fanden sich fünf erfahrene Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa zusammen und gründeten das Ensemble Tempera Mente . Auch sie wurden gekürt und wurden in die Künstler-Auswahl des Programms EEEmerging 2026 der Europäischen Union gewählt. 

 

Gemeinsam präsentieren Tempera Mente und Julian Becker ein Programm, in dem italienische Mariengesänge des 17. Jahrhunderts und Orgelwerke von Bach, Buxtehude und Frescobaldi einander gegenüber gestellt werden.

Mittwoch, 29. April, 19 Uhr

Sendesaal des Saarländischen Rundfunks

III. Kammermusik

Abchordis Ensemble und Andrea Buccarella, Cembalo und Leitung 

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Andrea Buccarella, der neue Gastprofessor für Alte Musik an der HfM, gastiert mit seinem Ensemble Abchordis aus Basel in unserer Reihe SKM – Saarbrücker Kammermusik.

 

In ihrer Besetzung von zwei Violinen, Violoncello und Continuo spielen sie Triosonaten und Sinfonien aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, darunter Werke von Stradella, Corelli, Bassani, Bononcini.

Donnerstag, 30. April, 19 Uhr

Evangelische Kirche Saarlouis

IV. Musik für die Ewigkeit

Kantorei Saarlouis, Ensemble UnaVolta, Solisten, Leitung Joachim Fontaine

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Johann Caspar Kerll zählte nicht nur zu den Hofkomponisten im kaiserlichen Wien, er bliebt über viele Generationen kompositorisches Vorbild, was die Ausgewogenheit und Klangpracht kontrapunktischer und mehrchöriger Musik des Frühbarock angeht. Auch die Thomaskantoren in Leipzig hielten Johann Caspar Kerlls Musik in lebendiger Erinnerung, Johann Sebastian Bach ließ sich sogar für das Sanctus seiner h-moll-Messe von Kerlls Missa Superba inspireren, die in diesem Konzert – zusammen mit der Missa Corona Virginum – erstmals in originaler Gestalt zu hören sein wird seit langer Zeit. Mit von der Partie sind junge internationale Solisten und das Ensemble UnaVolta auf Originalinstrumenten, unter Leitung von Joachim Fontaine.

Freitag, 1. Mai, 19 Uhr

Ludwigskirche Saarbrücken

V. Musik beleben

Figuralchor der Ludwigskirche und KMD Ulrich Seibert, Orgel

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Auf Empfehlung von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde Ferdinand Möhring 1840 Organist der Ludwigskirche und Leiter des Musikvereins, des ersten Orchesters, das in Saarbrücken Beethoven-Sinfonien aufführte und Abonnementskonzerte veranstaltete. 1845 hieß es Abschied zu nehmen von diesem „höchst talentierten Musiker und Komponisten“ (Mendelssohn). Im Jahr zuvor war ihm der Titel des „königlichen Musikdirektors“ verliehen worden. Möhring kehrte als Musiklehrer und Kirchenmusikdirektor in seine Heimat Alt Ruppin bei Potsdam zurück. Sein Nachfolger an der Ludwigskirche, KMD Ulrich Seibert, belebt mit diesem Konzert sein Andenken und vor allem die schöne romantische Musik seines „Vorgängers“. 

 

Zur Aufführung kommen  Werke von Ferdinand Möhring und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Samstag, 2. Mai

VI. Mit Musik durch den Tag

Barockensemble des Staatstheaters

Via Nova Consort

Gambenconsort Les Violes

Ensemble CAMIRE
Vokalensemble DaVoCo & Posaunenconsort der DRP

Andrea Buccarella

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Das Wochenende können Sie komplett mit Alter Musik verleben. Am Samstag begleiten wir Sie mit sieben etwa halbstündigen Konzerten (etwa je 30 min. pro Station) durch den Tag, einschließlich Verpflegung und Transfer zu den einzelnen Konzertorten.

 

Gestärkt durch die Frühstücksmusik um 

 

9.30 Uhr in der Deutschherrnkapelle

mit Bachs Cellosuite Nr. 6, gespielt von Vincent Roth auf einer Viola da Spalla, geht es um

 

11 Uhr zur Friedenskirche,

wo uns das Barockensemble des Saarländischen Staatstheaters mit zwei Partiten aus den Harmonia artificiosa-ariosa von Heinrich Ignaz Franz von Biber erwartet. 

 

Um 12.30 Uhr in der Alten Kirche

bittet das Via Nova Consort zunächst zur Tafel-Musik von G. Ph. Telemann – Part 1 Ouvertüre und Conclusion – und anschließend zur Mittags-Tafel am selben Ort.

 

Les Violes, unser Gamben-Ensemble, empfängt Sie um

15.30 in der Schinkelkirche Bischmisheim

mit besinnlich melancholischen Klängen, den Lachrimae or Seven Teares von John Dowland. 

Danach können Sie gern mit Kaffee und Kuchen die Sinne beleben, bevor um 

 

17 Uhr am selben Ort 

das Ensemble CAMIRE in die Natur entführt, mit dem Programm Cuculus & Philomena – barocke Klänge des Waldes.

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Um Jahrhunderte geht es zurück – sowohl räumlich als auch zeitlich –, wenn um

19 Uhr in der Stiftskirche St Arnual

DaVoCo (Daarler Vokal Consort) und das Posaunenconsort der DRP mit Musik von Palestrina die mittelalterlichen Gemäuer zum Klingen bringen.

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Der Legende nach schrieb Bach seine „Goldberg Variationen“, um damit den Grafen Keyserlingk in seinen schlaflosen Nächten aufzuheitern. Der Cembalist Andrea Buccarella spielt dieses populäre Meisterwerk um

20.30 Uhr in der Deutschherrnkapelle

 

und entlässt uns voll von Musik in eine hoffentlich geruhsame Nacht.

Sonntag, 3. Mai

Sonntagsmusik

Der Sonntag startet mit einem Musik-Brunch von 

 

11 – 14 Uhr im Jagdschloss Karlsbrunn

 

Dem Ort entsprechend beginnen wir mit dem Konzert für 2 Hörner von Vivaldi mit Benoît Gausse und dem Via Nova Consort. Alle Musiken bei diesem Sonntagsbrunch, ein Quartett für Oboe, Traversflöte, Violine und Continuo aus Telemanns Tafelmusik (Simon Böckenhoff, Britta Jacobs und Mechthild Blaumer), eine Triosonate aus derselben Sammlung (Mechthild Blaumer und Helmut Winkel) und ein Divertimento für 2 Klarinetten und Fagott von Mozart (Rainer Müller van Recum, Jan Creutz und Stefan Hofmann) tragen das Unterhaltsame und Gesellige im Titel, was aber nichts über ihre Qualität aussagt. Es ist ganz Ihre Entscheidung, ob Sie diesen Vormittag als Konzert mit leckeren Häppchen dazwischen genießen, oder als Brunch mit wunderbarer Musik dazwischen goûtieren.

 

Unsere zweite Station an diesem Sonntag ist um

16 Uhr die Alte Kirche,

in der ein Ensemble der Hochschule für Musik Saar unter der Leitung von Andrea Buccarella und Mechthild Blaumer die Kaffee-Kantate von J. S. Bach aufführt. Während in dieser Kantate der Vater seiner Tochter das (einst) lasterhafte Kaffeetrinken abgewöhnen will, laden wir Sie ganz herzlich anschließend dazu ein. 

 

Um 18 Uhr beginnt in der Alten Kirche

unser Abschlussfest mit HEAVenlY Wood, je nach Wetter vor oder in der Alten Kirche. 

 

H. I. F. Bibers Mensa sonora lockern musikalisch die Tafeln auf, mit dabei sind ConAffetto, unser Mitgliederorchester, und die Giovani del Arco, das barocke Jugendorchester aus Saarlouis.

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